Bitcoin Mining Bitaxe Umbrel Self-Hosting Stratum

Bitcoin Mining mit Bitaxe Gamma

Zwei Bitaxe Gamma Miner mit je 1,1 TH/s, angebunden an eine selbst betriebene Public-Pool-Instanz (Bassin) auf dem lokalen Bitcoin Core Full Node.

Hardware

Zwei Bitaxe Gamma Miner im Betrieb

Bitaxe Gamma – Originalverpackung von Power Mining

Setup

Zwei Bitaxe Gamma betreibe ich als kleines Heimmining-Setup. Jeder Miner bringt eine Leistung von ca. 1,1 TH/s, zusammen kommen die beiden auf rund 2 TH/s.

MinerHashrate (1 Woche)Best Share
kimotriaxe1~1,07 TH/s1,98 G
kimotriaxe2~915 GH/s3,18 G
Gesamt~1,98 TH/s3,18 G

Die Miner sind über das Stratum-Protokoll an eine selbst betriebene Pool-Instanz angebunden – kein Drittanbieter, kein externes Mining-Pool.

Pool: Bassin auf Umbrel

Als Stratum-Frontend nutze ich die Umbrel-App Bassin – eine selbst gehostete Public-Pool-Instanz, die direkt mit dem lokalen Bitcoin Core Full Node kommuniziert.

Bassin Mining Pool Dashboard – zwei Worker mit kombiniert ~2 TH/s

Der Stratum-Host läuft lokal im Heimnetzwerk. Gefundene Blöcke würden direkt über den eigenen Node validiert und gebroadcastet – vollständig souverän, ohne externe Abhängigkeit.

Bitcoin Core Full Node

Der Node läuft unter Umbrel mit Bitcoin Core 31.0.0, ist vollständig synchronisiert und verbunden mit 26 Peers über Clearnet, Tor und I2P.

Bitcoin Node auf Umbrel – 100% synchronisiert, 26 Peers

Der Node übernimmt die Validierung aller Blöcke und Transaktionen und bildet damit die vertrauenswürdige Grundlage für das gesamte Setup.

Umbrel App-Stack

Neben Bassin und Bitcoin Node laufen auf Umbrel weitere Bitcoin-Apps:

Umbrel Dashboard mit Bitcoin-App-Stack

  • Bassin – selbst gehosteter Stratum-Pool
  • Bitaxe Sentry – Monitoring für die Bitaxe-Miner (Hashrate, Temperatur, Spannung, Fehlerrate)

Bitaxe Sentry – Miner Dashboard mit beiden Workern

  • bitBalance – Wallet-Übersicht
  • Bitcoin Node – Bitcoin Core 31.0.0
  • Electrs – Electrum-Server für eigene Wallets
  • mempool – lokaler Mempool-Explorer

Warum selbst minen?

Die Chancen, mit 2 TH/s tatsächlich einen Block zu finden, sind verschwindend gering – das ist bekannt. Darum geht es hier nicht. Das Setup ist ein praktisches Experiment in vollständiger Bitcoin-Souveränität: eigener Node, eigener Pool, eigene Validierung. Keine externen Dienste, keine fremden Augen auf den eigenen Transaktionen.

Was die Mathematik dahinter genau bedeutet – Wahrscheinlichkeiten, Stromkosten und der Vergleich mit dem Lotto – habe ich im Blog aufgeschrieben:

Solo Mining – wie realistisch ist ein Treffer?